15Jahre BG2

Eine Gitarre kehrt heim: Jan Depreter spielt bei "Passauer Saiten"

"Ich habe kein spanisches Blut in mir, bin ein welsches Kind − erlebe aber eine große Faszination für die Gitarre und die Musikliteratur dafür." Lachend erklärt Jan Depreter seine Vorliebe für das Saiteninstrument und gleichzeitig die für den Norden. "Nothern Lights− Solistenkonzert" heißen die aktuelle CD und das Programm, das er bei dem 8. Internationalen Gitarrenfestival Passauer Saiten am 4. März in der Heiliggeistkirche in Passau präsentiert. Er wird auf einer Gitarre spielen, die in der Region entstanden ist: bei Matthias Dammann in Neuhaus am Inn (Landkreis Passau). "Für meine Gitarre ist es ein Heimkommen nach neun Jahren", freut er sich. Depreter hat viele Instrumente von berühmten Gitarrenbauern, spielt sie alle und sorgt für alle "wie für eine Geliebte". "Sie sind viel mehr als nur Gebrauchsobjekte."

Jan Depreter ist mit 15 Jahren von seiner Großfamilie weggegangen nach Loewen ins Jesuitenkolleg. Dort erhielt er eine breite Ausbildung in Vokalmusik und hat sein Gesangsdiplom als Bariton abgelegt. Ein Studium in Komposition und Gitarre schloss sich am Royal Conservatory in Antwerpen an. Dort war er von 2001 bis 2003 Professor für Gitarre und hält Meisterkurse. Und: "Ich als ,Nordlicht‘ habe in Andalusien ein Jahr lang Flamenco studiert − es war ein verrücktes Jahr."

Auch hat er Laute und Viola da Gamba studiert und ein Diplom für Cembali und Piano in der Tasche. Aber: "Gitarre ist meine erste Liebe und wird meine letzte sein", ist Jan Depreter überzeugt.

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